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Häufig gestellte Fragen

    Wie verlege ich Gummiplatten auf Splitt oder Kies?

    Damit Gummiplatten auf Splitt oder Kies dauerhaft eben verlegt werden können, muss die lose Schüttung zuvor mit Wabengittern aus Kunststoff stabilisiert werden. Im Handel sind diese Gitter auch als Kiesgitter, Rasengitter oder Kieswaben bekannt. In den einzelnen Waben kann der Splitt nicht mehr wandern.


    Das ist nötig, weil bei einer typischen Splittschüttung alle Körner etwa gleich groß sind. Es fehlt das feine Korn, das die Zwischenräume füllt. Deshalb kann Splitt nicht wirksam verdichtet werden, sondern bleibt beweglich. Bei jedem Schritt über eine Splittfläche oder über Kies knirscht es, und man spürt die Bewegung des geschütteten Materials unter den Füßen. Unter einer starren Betonplatte fällt diese Bewegung kaum ins Gewicht, unter einer 2 bis 5 cm dicken Gummiplatte bilden sich jedoch Mulden, die sich auf der Plattenfläche abzeichnen.


    Beim Einbau wird zuerst der Oberboden abgetragen und der Untergrund anschließend zum Planum abgezogen. Darauf kommt eine dünne Splittschicht, die mit größter Sorgfalt glatt abgezogen wird. Anschließend werden die Wabengitter eingesetzt und genau bis zur Oberkante gefüllt, am besten mit gebrochenem Splitt, da dieser sich besser verzahnt als runder Kies. Auf diese Lage werden die Gummiplatten verlegt.


    Ist der Untergrund wenig tragfähig oder soll der Aufbau frostsicher sein, wird unter die Splittschicht zusätzlich eine Schottertragschicht eingebaut und verdichtet.


    WARCO gibt nur bestimmte Baureihen mit ebener Unterseite zum Einbau ohne Kiesgitter, also unmittelbar in ein Splittbett, frei. Dafür ist immer eine verdichtete Schottertragschicht nötig, auf der ein 2 bis 3 cm starkes Gemisch aus Brechsand und Splitt (0/5) abgezogen und mit der Rüttelplatte verdichtet wird. Anders als reiner Splitt enthält dieses Gemisch feinen Sand und wird dadurch fest. Eine Schicht unter 2 cm lässt sich nicht mehr sauber abziehen und verdichten, eine Schicht über 3 cm enthält zu viel losen Splitt unter den Terrassenplatten. Zum Schluss darf unter einer drei Meter langen Latte nirgends mehr als 0,5 Zentimeter Luft bleiben.