Was kommt unter Terrassenplatten, welcher Untergrund ist nötig?
Unter Terrassenplatten gehört ein ebener, tragfähiger und entwässerter Untergrund. Bei ebenerdigen Terrassen muss er zudem frostsicher aufgebaut sein. Die genaue Ausführung richtet sich nach der Plattenart und der vorhandenen Fläche.
Bei einer ebenerdigen Terrasse besteht der Unterbau aus einem tragfähigen Planum und einer ausreichend verdichteten Frostschutz- und Tragschicht. Starre Platten aus Beton oder Naturstein werden üblicherweise in einem gleichmäßig abgezogenen Splittbett verlegt. Keramische Terrassenplatten können je nach System ebenfalls im Splittbett, auf Stelzlagern oder gebunden verlegt werden. Holzdielen und WPC-Dielen benötigen eine geeignete Unterkonstruktion.
Terrassenplatten aus PU-gebundenem Gummigranulat brauchen eine durchgehende Auflage, da sie sich nicht punktuell auf Stelzlagern abstützen lassen. Auf einer intakten Fläche aus Beton, Asphalt, Betonpflaster oder Naturstein können sie ohne Mörtelbett lose verlegt werden. Der vorhandene Untergrund muss das Wasser mit ausreichendem Gefälle zu einem Ablauf oder einer Versickerungsfläche ableiten.
Auf unbefestigtem Boden wird zunächst ein ebenes und tragfähiges Planum hergestellt. Darauf können flächig verlegte Kiesgitter eine stabile, wasserdurchlässige Auflage bilden. Ihre Kammern werden vollständig mit geeignetem Splitt gefüllt. Je nach Bodenbeschaffenheit und Frostbeanspruchung ist darunter zusätzlich eine verdichtete Frostschutz- und Tragschicht erforderlich. Eine Betonplatte wird für diesen Aufbau nicht benötigt.