Welcher Bodenbelag eignet sich für eine Physiotherapiepraxis?
Für eine Physiotherapiepraxis eignet sich ein ebener, rutschhemmender und gut zu reinigender Bodenbelag, dessen Festigkeit und Elastizität auf die jeweilige Nutzung abgestimmt sind.
Platten aus PU-gebundenem Gummigranulat eignen sich besonders für Bereiche, in denen Kraft-, Koordinations- und Bodenübungen stattfinden. Ihre elastische Struktur dämpft Stöße und Schwingungen und bietet bei Übungen im Stehen oder auf dem Boden eine nachgiebigere Oberfläche als ein harter Bodenbelag. Der Boden darf jedoch nicht so weich sein, dass er bei Gang-, Gleichgewichts- oder Stabilitätsübungen den sicheren Stand beeinträchtigt.
Werden Rollstühle, Rollatoren, Therapieliegen oder Trainingsgeräte bewegt, muss der Belag ausreichend druckstabil und gut befahrbar sein. Die Platten müssen lagestabil und ohne Stolperstellen verlegt werden. Auch Übergänge zu angrenzenden Bodenflächen sind eben auszuführen.
Für die hygienische Eignung sind die konkrete Oberfläche und die Herstellerangaben maßgeblich. Der Boden muss sich entsprechend dem Hygieneplan reinigen lassen und gegen die vorgesehenen Reinigungs- und Desinfektionsmittel beständig sein. In Bereichen mit erhöhten Hygieneanforderungen kann deshalb ein dichter, fugenarmer Boden geeigneter sein als offenporige Gummigranulatplatten. Diese eignen sich vor allem für klar abgegrenzte Bewegungs- und Trainingsbereiche.