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Häufig gestellte Fragen

    Für welche Trainings- und Sportbereiche eignen sich Fitnessböden aus Gummigranulat?

    Fitnessböden aus Gummigranulat eignen sich für Cardio, Kurse, Gerätetraining, Functional Training, Hyrox, Boxen, Gymnastik sowie Freihanteltraining und Krafttraining, wenn Plattenstärke, Elastizität und Dämpfung auf die jeweilige Nutzung abgestimmt sind.


    Für Cardio, Kurse und fest aufgestellte Trainingsgeräte sind bei üblicher Beanspruchung Fitnessplatten ab 1 cm Stärke geeignet. Bei dynamischen Übungen, höheren Belastungen oder größeren Anforderungen an Elastizität und Stoßdämpfung empfehlen sich Platten ab 2 cm Stärke.


    Beim Functional Training und bei Hyrox wird der Boden durch Laufen, Springen, das Bewegen von Gewichten und Schlittenübungen beansprucht. Für Sprünge und intensiven Bodenkontakt muss er Stöße wirksam dämpfen und zugleich eine stabile Trainingsfläche bieten. Beim Ziehen und Schieben von Schlitten kommt es zusätzlich auf eine feste, abriebfeste und widerstandsfähige Oberfläche an. Für Boxen und Gymnastik stehen ebenfalls Böden zur Verfügung, deren Elastizität und Dämpfung auf die jeweiligen Bewegungsabläufe abgestimmt sind.


    Unter fest aufgestellten Kraftgeräten stehen Druckfestigkeit, Rutschhemmung und ein sicherer Stand im Vordergrund. In Bereichen mit freien Gewichten sind stärkere Platten oder mehrlagige Bodensysteme erforderlich. Sie federn den Aufprall abgelegter oder fallender Gewichte ab, verteilen die Belastung und vermindern Belastungsspitzen sowie die Übertragung von Schwingungen.


    Mehrlagige Systeme verbinden verschiedene Eigenschaften in einem Bodenbelag. Eine dichte Deckschicht schafft eine feste und abriebfeste Trainingsfläche. Eine elastischere Dämpfungsschicht darunter verbessert die Dämpfung von Stößen und Schwingungen. Dichte, Granulatfraktion, Verdichtung und Dämpfung werden für jede Schicht passend zu ihrer Aufgabe gewählt.


    Innerhalb einer vergleichbaren Ausführung bietet eine dickere Platte mehr Verformungsweg und damit eine stärkere Stoßdämpfung. Den einen Fitnessboden für alle Anwendungen gibt es deshalb nicht. Mit einlagigen und mehrlagigen Systemen lässt sich der Boden gezielt auf die Trainingsart, die Geräte und Gewichte, mögliche Fallhöhen, die Nutzungsintensität und die baulichen Gegebenheiten abstimmen.