Kunststoff-Wabengitter WG "Mattgrün"
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EAN: 4251469336346 | Artikelnummer: 3634
Das Kunststoff-Wabengitter ist eine vielseitige und wirtschaftliche Lösung zur Befestigung von Außenflächen. Es eignet sich sowohl als ideale Tragschicht für Plattenbeläge aus Gummigranulat als auch als eigenständige Befestigung von Wegen, Zufahrten oder Stellplätzen – überall dort, wo mit geringem Aufwand ein dauerhaft tragfähiger Untergrund geschaffen werden soll.
Je nach Nutzung und Belastung kann das Gitter direkt auf gewachsenem Boden, in einem Bett aus Splitt oder auf einer Frostschutzschicht verlegt werden. Anschließend richtet sich die weitere Verarbeitung nach dem Einsatzzweck:
– Die Gitter können bis zur halben Höhe mit Substrat verfüllt und anschließend begrünt werden. So entsteht eine befestigte, aber natürlich wirkende Rasenfläche.
– Sie lassen sich vollständig mit Splitt oder Kies befüllen und dienen dann als Gehweg, befahrbare Fläche oder Tragschicht unter Gummigranulatplatten.
– Wird die Fläche etwa 2 cm über die Oberkante der Gitter hinaus mit Kies überschüttet, entsteht eine klassische Kiesauffahrt oder -terrasse mit hoher Stabilität.
Der Einbau gelingt ohne Maschinen oder Spezialwerkzeug. In vielen Fällen genügt es, den Oberboden abzutragen, das Planum herzustellen und das Gitter in eine Splittschicht einzubetten. So reduzieren sich Erdarbeiten, Materialeinsatz und Arbeitsaufwand – bei gleichzeitig hoher Belastbarkeit und Langlebigkeit.
WARCO empfiehlt Kunststoff-Wabengitter als Tragschicht auf ungebundenem Untergrund – besonders dort, wo auf einer Wiese oder naturbelassenen Fläche ein Weg, eine Terrasse, ein Spielplatz oder Ähnliches entstehen soll. Die Fläche bleibt wasserdurchlässig und unversiegelt – das natürliche Versickern von Niederschlagswasser wird nicht behindert.
An der Unterseite der Kunststoff-Wabengitter sind ca. 4 cm lange Erdspieße integriert, die das Gitter aktiv im Boden fixieren. Zusätzlich greifen seitliche Dornen in passende Ösen benachbarter Elemente und bilden einen stabilen Verbund – dauerhaft standfest und lagestabil. Die Tragfähigkeit einer mit Splitt gefüllten Fläche aus Kunststoff-Wabengittern liegt bei bis zu 400 t/m².
Gefertigt wird das Gitter aus einem sortenreinen Kunststoffrezyklat auf Basis fabrikneuer PE- und PP-Fehlchargen. Dieses Material ist schadstofffrei, frostbeständig und vollständig recyclingfähig. Die Kombination beider Kunststoffarten verleiht dem Produkt eine hohe mechanische Festigkeit und lange Lebensdauer.
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Produkt-Highlights
Produktdetails – Material und Struktur
Terrassenplatten gibt es aus Beton, Naturstein, Holz, Kunststoff und Gummigranulat. Unter jede von ihnen gehört eine ebene, tragfähige und frostsichere Tragschicht. Wie aufwendig diese ausfällt, hängt davon ab, ob die Platte starr oder elastisch ist und ob die Terrasse schon befestigt ist.
Starre Platten aus Beton, Naturstein oder Keramik sind schwer und brechen bei ungleichmäßiger Auflage. Sie werden in ein abgezogenes Splittbett über einer verdichteten Tragschicht gelegt, auf einen betonierten Untergrund geklebt oder auf Stelzlager gestellt. Holzdielen und Kunststofffliesen liegen auf Lagerhölzern oder ebenfalls auf Stelzlagern.
Terrassenplatten aus PU gebundenem Gummigranulat sind elastisch und brechen nicht. Sie geben über einzelnen Stelzlagern nach und brauchen deshalb eine durchgehende Auflage. Auf einer befestigten Terrasse aus Beton, Asphalt, Betonpflaster oder Natursteinplatten werden sie lose verlegt, ohne Mörtelbett, Kleber und Fugenmasse.
Fehlt eine solche Befestigung, wird unter den Gummiplatten eine Tragschicht aus Kiesgittern, auch Rasengitter genannt, angelegt. Ihre Kammern werden randvoll mit Splitt verfüllt. Das ergibt eine ebene und wasserdurchlässige Auflage für die Terrassenplatten. Beton ist dafür nicht nötig.
Auf Kiesgittern liegen Fallschutzmatten besser und dauerhaft stabiler als in einer losen Splittschüttung, da die Waben das Korn an seinem Platz halten. Das Korn ist in den einzelnen Waben gekammert und kann somit weder unter Last zur Seite wandern noch bei starkem Regen ausgespült werden. Die Plattenfläche liegt daher über Jahre hinweg stabil und sicher.
In einer losen Splittschüttung sind dagegen alle Körner ungefähr gleich groß. Es fehlt das feine Korn, das die Zwischenräume füllt. Deshalb bleibt die Schüttung auch nach dem Verdichten beweglich. Bei einer starren Betonplatte spielt dies keine Rolle. Eine elastische Fallschutzmatte oder Terrassenplatte aus Gummigranulat verteilt die Last jedoch nicht gleichmäßig auf dem Untergrund. Daher kann der Splitt mit der Zeit zu den Plattenrändern gedrückt werden. Die Gummiplatte verliert in der Mitte ihre Auflage und sinkt dort ab. Unter den Plattenrändern sammelt sich der aus der Mitte weggedrückte Splitt an. Die Ränder stehen hoch. Dieses Schadensbild wird als Schüsselbildung bezeichnet.
Kiesgitter, im Handel auch Rasengitter, Kieswaben oder Kunststoff-Wabengitter genannt, machen aus einer losen Splittschüttung eine lagestabile Tragschicht. Beim Füllen der Waben wird genau bis zur Oberkante abgezogen. Das eingefasste Korn bleibt auch unter Last und bei Regen an Ort und Stelle, sodass die Plattenfläche stabil und sicher liegt. Die gefüllten Gitter tragen bis zu 400 t/m². Die gesamte Fläche bleibt wasserdurchlässig. Bei versickerungsfähigem Untergrund sind ein Gefälle und eine Entwässerung deshalb meist entbehrlich.
Auch der geringe Aufwand spricht für die Gitter. Bei tragfähigem Boden und geringer Belastung genügt es, den Oberboden abzutragen und die Gitter auf einer dünnen, ausgleichenden Splittschicht zu verlegen. Der Aushub fällt geringer aus als bei einem herkömmlichen Aufbau. Eine Schottertragschicht ist erst nötig, wenn der Untergrund wenig tragfähig ist, der Aufbau frostsicher sein soll oder die Fläche höhere Lasten tragen muss.
Kiesgitter werden als Tragschicht auf drei Arten eingebaut: direkt auf anstehendem Boden, in einem Splittbett auf dem Planum oder auf einer Schottertragschicht. Beim Füllen der Waben wird anschließend gebrochener, kantiger Splitt randvoll verfüllt und bündig mit der Oberkante abgezogen.
Bei tragfähigem Boden und geringer Belastung genügt die erste Einbauvariante. Der Oberboden muss abgetragen werden. Beim Herstellen des Planums ist Sorgfalt gefragt. Die Gitter werden unmittelbar auf der gewachsenen Erde verlegt und ihre 4 cm langen Erdspieße stechen dabei in den Boden ein.
Sollen Unebenheiten ausgeglichen werden, wird auf dem Planum eine dünne Splittschicht von etwa 2 bis 5 cm eingebaut. Die Gitter werden in diese Schicht gesetzt und die Erdspieße reichen durch den Splitt hindurch bis in das Planum.
Ist der Untergrund wenig tragfähig, muss der Aufbau frostsicher sein oder ist eine hohe Belastung vorgesehen, wird zuerst eine Schottertragschicht eingebaut und verdichtet. In den verdichteten Schotter können die Erdspieße nicht einstechen. Deshalb kommt auf die Tragschicht eine mindestens 6 cm dicke Splittschicht, damit die Spieße vollständig eintauchen und die Gitter satt aufliegen.
Kiesgitter sind im Handel auch bekannt als Rasengitter oder Kunststoff-Wabengitter.