Wie werden Fallschutzmatten und Fallschutzplatten richtig verlegt?
Fallschutzplatten und -matten werden auf einem tragfähigen, ebenen Unterbau verlegt. Auf gebundenen Tragschichten wie Beton oder Asphalt liegen sie direkt auf. Im Freien muss ein Gefälle von 1 bis 2 % zur Entwässerung gewährleistet sein. Loser Sand, Splitt oder Kies lässt sich nicht lagestabil einbauen und verlagert sich mit der Zeit unter dem Fallschutzbelag. Zur dauerhaften Stabilisierung verwendet man Kiesgitter, die auch als Rasengitter oder Kunststoff-Wabengitter bezeichnet werden. Die Kiesgitter werden bis zur Oberkante mit Splitt verfüllt.
Der Startpunkt der Verlegung richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort und nach dem Plattentyp. Häufig beginnt man in der Mitte der Fläche, manchmal auch in der Mitte einer Seite oder in einer Ecke. Fallschutzmatten mit Puzzleverzahnung werden von oben in die Verzahnung der Nachbarmatten gedrückt. Fallschutzplatten mit Steckverbindern werden dagegen Reihe für Reihe im Halbversatz gesetzt. Zum Einpassen dient der Gummihammer, zum Zuschneiden am besten die Kreissäge. Gearbeitet wird bei höchstens etwa 17 °C und nicht in praller Sonne, da sich die Fallschutzplatten bei Wärme ausdehnen.
Endet die Fallschutzfläche innerhalb einer befestigten Fläche, etwa als Spielbereich auf einem Schulhof, schafft eine Übergangsrampe einen stufenlosen Übergang zur Hauptfläche. Übergangsrampen werden mit PU-Kleber auf den Boden aufgeklebt. Bei Fallschutzmatten mit Puzzleverzahnung ist in der Regel keine Einfassung der Fallschutzfläche nötig. Fallschutzplatten mit Steckverbindern hingegen benötigen an allen Seiten eine Einfassung, beispielsweise ein Gummi-Tiefbord.